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Atheismus und Christentum

Ausgangstext der Diskussion 05.12.2017: http://blog.wolfgangfenske.de/2017/12/05/problem-bevoelkerungswachstum-afrikas/

Problem: Bevölkerungswachstum Afrikas - von Wolfgang Fenske
Veröffentlicht am 5. Dezember 2017

Dass eines der großen Probleme das Bevölkerungswachstum Afrikas ist, das wird hier von Volker Seitz  verdeutlicht: http://www.achgut.com/artikel/afrika_macron_macht_europa_ehrlich

Ich schrieb neulich http://blog.wolfgangfenske.de/2017/11/07/gott-hat-mich-ergriffen-allahgott-reformation-feiern-islam-und-europa-polygamie-zu-kindderreichtum-frau-verstossen/:

Wenn wir darüber diskutieren, die Verhältnisse in den Ländern zu verändern, dann gehört auch die Überbevölkerung dazu. Sie selbst sind überfordert mit der Menge an Kindern. Und hier sollten die islamischen Führer einmal nachhaken: Verbot der Polygamie. Aber sie ist es ja letztendlich, die den Islam ausbreiten hilft. Von daher ist vernünftiges Denken kaum zu erwarten. Vor allem, weil der Koran das auch erlaubt. Aber das ist auch eine Wurzel der gegenwärtigen Probleme. Und bevor man über Verhütung nachdenkt, sollte man schauen, ob man diese Gesellschaften nicht irgendwie in den Griff bekommt.

Wie das Problem zu bewältigen ist, ich denke, dazu benötigt man sehr ausgeklügelte Strategien, da es auch ein religiöses Problem und Traditions-Problem ist. Aber das Problem Afrikas – die Unverantwortlichkeit der einzelnen Männer – sollte Europa nicht ausbaden müssen.

 

Diskussionsfaden
2 Kommentare/ Antworten

 

Holger Gronwaldt
5. Dezember 2017 um 13:52 Uhr

Das Problem Bevölkerungs- dichte, bzw. wachstum existiert nicht nur in Afrika und kann sicherlich auch nicht einseitig dem Islam angelastet werden. In überwiegend christlichen (katholischen) Ländern in Afrika sieht es nicht unbedingt besser aus.

Und nicht übersehen werden sollte, dass auch etliche westliche Industrieländer ein Problem der Bevölkerungsdichte, wenn auch nicht (mehr) so des Bevölkerungswachstums haben. Ein Wachstumsproblem haben sie dennoch, nämlich das des Ressourcenverbrauchs!

Deutschland z. B. ist zweifelsohne überbevölkert, denn wir sind nur in der Lage, auf unserer Fläche über 80 mio auf diesem Niveau zu versorgen, weil wir jede Menge Rohstoffe und Energie (die dann in anderen Ländern fehlen!) importieren können.

M. a. W.: dieses Problem kann nicht nur länderbezogen, sondern muss global anerkannt und gelöst werden.

Ich habe da allerdings nur eine geringe Hoffnung, dass uns das so schnell gelingen wird, denn es gibt vielerlei Interessegruppen, die am Wachstumswahn hängen und sich nicht vorstellen können/wollen, dass ein immerwährendes Wachstum auf einem nicht unendlich großen Planeten nicht möglich ist.

Sogar ein für viele katastrophal niedriges Wachstum von 1% bedeutet eine Verdoppelung innerhalb von 70 Jahren und innerhalb von 200 nahezu eine Verachtfachung!
(Faustformel: 70/Prozentsatz ergibt die Verdoppelungszeit.)

Wir sehen also, dass die Wachstumsfetischisten einer Wahnvorstellung unterliegen, wenn sie meinen, eine Gesellschaft könne nur dann gedeihen, wenn sie ständig wachse.

 

Wolfgang Fenske
5. Dezember 2017 um 17:09 Uhr

Hierin bin ich ganz Ihrer Meinung. Der Hinweis auf den Islam zeigt nur, dass das Problem tiefer liegt, wie mein Beitrag zeigt und nicht einfach so aus unserer europäischen/nordamerikanischen Perspektive zu lösen ist.

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